So ähnlich, wir sind Angestellte Gottes, wir sind sogar mehr, wir sind Teil Gottes, Zellen Gottes, und wir können uns bemühen, aber nachher sind wir überzeugt… Und hier ist noch ein Unterschied, denn bei Firmen, da hat das Management ein relatives Wissen. Wenn wir jetzt sagen, in der Firma namens Welt, der, der der Chef der ganzen Welt ist, Gott, hat ein absolutes Wissen und wird sich auch was dabei gedacht haben. Und wir wissen nicht, was er sich dabei gedacht hat, Er oder Sie oder Es oder wie auch immer, dafür ist unser Verstand zu klein und wir verstehen auch nicht den Sinn des ganzen Ablaufs der Welt, können wir nicht ganz verstehen, Mensch ist dazu zu klein. Wie könnte eine Zelle im Körper eines Menschen den ganzen Körper verstehen? Und so kann zwar die Zelle es probieren, so probieren wir das ja auch im Kundalini Yoga, letztlich auch Lila Gottes, oder im Jnana Yoga und der Patanjali erzählt ja auch so einiges, aber wir wissen, unsere Bemühungen, das ganze Weltall zu verstehen, ist ein nicht sehr mit Erfolg krönenswertes Bemühen. Das ist ähnlich, wie wenn ein zweijähriges Kind probiert, Mama und Papa zu verstehen. Oder so ähnlich wie auch ein Haustier, z.B. ein Hund probiert, sein Herrchen und Frauchen zu verstehen. Z.B., wir haben ja auch einen Hund, meine Frau hat uns irgendwann einen Hund angeschafft. Und was macht er den größten Teil des Tages? Schlafen, und wenn er wach ist? Er guckt einen stundenlang an, die ganze Zeit. Er übt Tratak, also Hunde sind Tratak-Künstler. Er macht Samyama. Irgendwo, ich bin da öfter fasziniert. Ich hocke manchmal stundenlang am Computer und mache Sachen, der Hund guckt die ganze Zeit hin. Und irgendwo habe ich dann gelesen, Hunde sind besser, das Verhalten ihres Herrchens vorherzusagen, als der Partner. Mindestens in einem Bericht wurde das irgendwo probiert. Irgendwie, man kann dann Hunde auch dazu bringen, dass sie die Vorhersage irgendwo zeigen. Die gucken ja auch stundenlang. Dennoch behaupte ich immer noch, meine Frau versteht mich besser als mein Hund. Auch wenn sie nicht genauso viele Stunden mich anstarrt wie der Hund. So ähnlich sind wir eben wie ein Hund, der probiert, das ganze Universum zu erfassen und Wissenschaftler sind so, wie als ob sie die ganze Zeit auf Herrchen oder Frauchen starren, sie starren die ganze Zeit auf das Universum. Wir können es nur teilweise verstehen. Ein bisschen können wir es ja verstehen, deshalb sind diese Unterfangen ja nicht überflüssig. Aber dann eben Bhakta hat dann eben Vertrauen, irgendwie wird sich Gott was dabei gedacht haben, auch wenn das manchmal fast unglaublich ist, was für Leid in dieser Welt ist. Aber dann heißt es ja auch, Leben endet nicht in einem Leben und wir wachsen über viele Inkarnationen und auch, wenn uns das jetzt von dieser Inkarnation unfassbar erscheint, wenn wir wissen, dass letztlich die Seele von jedem Menschen auch wieder Teil Gottes ist, Gott das Ganze hinter dem ganzen Universum ist und letztlich Gott sich selbst irgendwo manifestiert in all denen, die dann all dieses Leiden haben, können wir vielleicht irgendwo einen kleinen Trost schöpfen, ohne dass und das irgendwo wirklich zufrieden stellt.
- Wird fortgesetzt -
Niederschrift eines Mitschnittes eines Yoga und Meditation Seminars bei Yoga Vidya mit Sukadev Bretz zum Thema „Entwickle geistige Kraft“







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